Chronik des Schützenkreis Crailsheim

Chronik des Schützenkreises Crailsheim

Von Ehrenkreisoberschützenmeister Fritz Haag,

weitergeführt von 1. Kreisschützenmeister Alfred Leberle

Mit dem Ende des 2. Weltkrieges wurden auch die zahlreichen KK-Schützenvereine im Kreis Crailsheim verboten. Nach Aufhebung dieses Verbots und der Wiedergründung des Württ. Landesschützenvereins im November 1951 und der Gründung des Bezirks Unterland am 13. Mai 1952 begann auch bei Vereinen im Kreis Crailsheim das ²Erwachen². So konnte der 1929 gegründete Schützenverein Bölgental dem Württ. Landesschützenverein die am 14. 9. 1952 erfolgte Wiedergründung anmelden. Ihm folgten bis Ende 1953 der Schützenverein Gründelhardt, die Schützengesellschaft Triftshausen und die Schützengilde Unterdeufstetten. Ohne Umschweife machten sich diese Vereine an den Wiederaufbau der ²Schießstände², wie sie vor ihrer Zerstörung waren.

Der Erfolg konnte sich sehen lassen: Schon am 25. / 26. 7. 1953 fand beim Schützenverein Bölgental das 1. KK-Preisschießen mit Schützenfest nach dem Kriege statt.

Am 29. / 30. 8. 1953 lud der Schützenverein Gründelhardt und am 3. / 4. 10. 1953 die SGes Triftshausen zu den nächsten KK-Preisschießen mit Schützenfest ein. Von der damaligen Begeisterung und den erreichten Teilnehmerzahlen beim Schießen kann man heute nur noch träumen!

Auf Einladung von Schützenbruder Richard Hagel vom Schützenverein Gründelhardt trafen sich die Vertreter der obigen Vereine am 14. Februar 1954 im Gasthof ²Jägerhaus² in Altenmünster. In Anwesenheit von BSM Arnold Blass aus Heilbronn wurde der ²Kreisschützenverein Crailsheim² gegründet und Georg Böhm aus Leukershausen zum Kreisschützenmeister gewählt.

Beim Kreisschützentag am 13. 11. 55 waren auch zwischenzeitlich gegründete Vereine anwesend. Bei den Wahlen wurde KOSM Georg Böhm bestätigt. Ihm wurden zur Seite gewählt als 1. KSM Fritz Haag, Bölgental, als Kreiskassier Rudolf Sailer, als Schriftführer Fritz Rössler und als Kreissportleiter Otto Schwarz, alle drei vom Schützenverein Altenmünster. Mit der Besetzung dieser Ämter war im Kreis Crailsheim der Grundstein gelegt, die anstehenden Aufgaben erfolgreich anzupacken.

Schon 1954 beteiligten sich Mannschaften am Bundesvereinsfernwettkampf. In diesem Jahr wurde auch erstmals um den Kreis-Wanderpokal geschossen. Dieses, seither jährlich stattfindenden Mannschaftsschießen wurde von 1954 bis 1965 ausschließlich mit KK-Ringwertung ausgetragen. Von da an wurde der Sieger im Wechsel mit KK-Ringwertung oder LG-Teilerwertung ermittelt. Ab 1998 fällt mangels Beteiligung die KK-Disziplin weg, so daß künftig nur noch LG-Schützen an den Stand gehen. Seit mehreren Jahren schießt am gleichen Tag die Schützenjugend der Vereine mit dem Luftgewehr um den Jugend-Wanderpreis des Schützenkreises.

Zurück in die fünfziger Jahre: Wenn zunächst auch nur mit dem KK-Gewehr geschossen wurde, fanden schon ab 1955 Vereins- und Kreismeisterschaften statt. Bei Bezirksmeisterschaften und Bezirksschießen in Heilbronn oder Backnang waren seinerzeit schon Schützen des Kreises mehr oder weniger erfolgreich vertreten. In der damaligen Zeit hielt die Neu- oder Wiedergründung von Vereinen an, so daß der Kreisschützentag am 22. 11. 1958 von Vertretern aus zehn Schützenvereinen besucht war. Bei den durchgeführten Wahlen wurde ein neuer Schriftführer gewählt. 1958 war das Jahr, in dem auch im Kreis Craislheim das Luftgewehrschießen seinen Einzug hielt. Damit wurde die Beteiligung bei der Kreismeisterschaft merklich umfangreicher, aber auch aufwendiger, was die Anzahl der Mitarbeiter betraf. In den folgenden Jahren hat der damalige Bez.-Sportleiter Wilhelm Fritz aus Backnang mehrere schießtechnische Lehrgänge im Kreis durchgeführt. Zahlreichen Schützen wurde dabei das notwendige Wissen für die Zukunft vermittelt. Diese Schulung war um so dringender, weil bei den offiziellen Meisterschaften und bei den vielen herkömmlichen Preisschießen, zu denen die Vereine einluden, versierte Mitarbeiter gefragt waren. Gerade in dieser umtriebigen Zeit allgemeinen Aufbaues verlor der Schützenkreis Crailsheim seinen 1. Repräsentanten. Überraschend verstarb am 29. 9. 1961 KOSM Georg Böhm. Sein Tod löste allseits tiefe Betroffenheit aus und hinterließ eine schmerzliche Lücke. Der nächste Kreisschützentag am 20. 1. 1962 brachte Wahlen, bei denen das gesamte Kreisschützenmeisteramt neu gewählt und vervollständigt wurde:

            Kreisoberschützenmeister:                   Fritz Haag

  1. Kreisschützenmeister: Friedrich Feuchtger
  2. Kreisschützenmeister: Karl Weidenbacher

            Kreisschatzmeister:                             Rudolf Sailer

            Kreisschriftführer:                                Fritz Leidig

            Kreissportleiter                                    Otto Schwarz

            Kreisjungendleiter                                Gerhard Renner

            stv. Kreissportleiter                              Werner Jäger

            stv. Kreisjugendleiter                           Georg Häußler

            2.stv. Kreissportleiter                           Fritz Leidig

Erwähnenswert ist die Einführung der LG-Rundenkämpfe, die im Winterhalbjahr durchgeführt wurden und vor allem den Sinn hatten, während der Meisterschaftslosen Zeit am ²Gewehr² zu bleiben. Das Startgeld floß zum größten Teil in die Kreiskasse, die vom Schützenkreis über längere Zeit durch eine allgemeine Umlage und einer zusätzlichen Abgabe für Schützenfeste der Vereine aufgebessert wurde.

Was schon einige Zeit im Gespräch war, wurde im Jahre 1967 zur Gewißheit: Die Aufteilung des Berzirks Unterland in zwei Bezirke. Dabei fiel dem Kreis Crailsheim die Ehre zu, den konstituierenden Bezirksschützentag auszurichten. So wurde im Beisein von viel Prominenz am 14. 1. 1968 im Schützenhaus in Altenmünster der neue Bezirk Hohenlohe gegründet. Bestehend aus den fünf Kreisen Bad Mergentheim, Crailsheim, Künzelsau, Öhringen und Schwäbisch Hall war er, auch mitgliedermäßig, der kleinste Bezirk im Württ. Schützenverband. Zum ersten Bezirksoberschützenmeister wurde Stefan Weinisch aus Igersheim gewählt. Unvergessen blieb der scheidende BOSM Arnold Blass, der 14 Jahre lang gerne in den Kreis Crailsheim kam. Mit der Überreichung eines Kupferstiches von Alt-Crailsheim brachte KOSM Haag die Beliebtheit und das Ansehen zum Ausdruck, das Blass in seinem ²östlichsten² Kreis genossen hatte.

In den Bezirk Hohenlohe brachte der Schützenkreis Crailsheim 13 Vereine mit 718 Mitgliedern, davon 131 Jugendliche, ein. Im Vorgriff auf die anstehende Bezirksteilung wurde die neue Luftgewehr-²Bezirksklasse Hohenlohe² bereits im Herbst 1967 mit 20 Mannschaften gestartet, wovon 7 Mannschaften aus dem Kreis Crailsheim kamen (Crailsheimer Sportschützen 2, Beimbach, Bölgental, Brettenfeld, Gründelhardt und Jagstheim je 1 Mannschaft).

In dieser Rundenkampfsaison wurde vom Württ. Schützenverband im ²Testversuch² die neue, verkleinerte, UIT-Luftgewehrscheibe verwendet (Durchmesser der 10 = 1mm). Zu den nicht wenigen Kritikern dieser Scheibe gehörte auch der Schützenkreis Crailsheim. Dies wurde mit einem von allen 13 Kreisvereinen unterzeichneten Schreiben vom 22. 10. 1967 an den Württ. Schützenverband dokumentiert.

Neben allen Anstrengungen beim Sportschießen mit vorne dabei zu sein, wurden vom Schützenkreis unterhaltsame Abende in Schrozberg, Crailsheim-Altenmünster, Roßfeld und Gründelhardt veranstaltet, die guten Anklang fanden.

Für herausragende schießsportliche Erfolge sorgten die Junioren-Schützen aus Crailsheim. So konnte 1970 und 1971 Jürgen Heinkel den Junioren Wanderpreis von Landesjugendleiter Albert Rutkowski gewinnen. Durch diese Junioren kamen bei den Württ. Meiserschaften 1969 Meistertitel im Mannschaftsschießen mit dem Luftgewehr, dem KK-Standardgewehr und Engl. Match in den Kreis Crailsheim. Auch 1971 kamen die Crailsheimer Junioren bei den Württ. Meisterschaften durch Jürgen Heinkel mit dem KK-Standardgewehr und Engl. Match in der Einzelwertung und in denselben Disziplinen mit der Mannschaft zum Titelgewinn. Bei den danach folgenden Deutschen Meisterschaften in Wiesbaden wurde in der Juniorenklasse mit dem KK-Standardgewehr Jürgen Heinkel in der Einzelwertung und die Mannschaft Deutscher Meister!

In vielen Jahren und verschiedenen Disziplinen haben die Schützen des Kreises eifrig um die Leistungsabzeichen des DSCHB, des WSCHV und des Bezirks Hohenlohe geschossen. Eine unbestreitbare Tatsache ist, daß nach Abschaffung der Jahresspangen für die großen Abzeichen des DSCHB ab 1971 die Anträge an den DSCHB rapide gesunken sind.

Ein weiterer nennenswerter Erfolg eines Kreisvereins war der Gewinn der Deutschen Meisterschaft in der Disziplin Luftgewehr Dreistellung – Schülerklasse – mit den Schützen Elke Vennemann, Christine Prange und Achim Beck von den Crailsheimer Sportschützen.

Die Beteiligung an den Bezirks-Rundenkämpfen in verschiedenen Disziplinen, am Bezirkspokalschießen und Bezirkskönigsschießen brachte für die Schützen aus dem Kreis Crailsheim zahlreiche Mannschafts- und Einzelsiege.

Auf Anregung des damaligen 1.KSM Erwin Wagner findet seit Herbst 1989 alljährlich das Kreis-Damentreffen statt. Mit einem kleinen Schießprogramm und Unterhaltung bei Kaffee und Kuchen nimmt diese Veranstaltung einen festen Platz im Jahresablauf des Schützenkreises ein.

Im Jahr 1990 wurde die Anschaffung eines Ansteck-Abzeichens im Schützenkreis verwirklicht. Dieses Abzeichen trägt das Wappen des ehemaligen politischen Landkreises Crailsheim und wird, zusätzlich mit Silber- oder Goldkranz umrahmt, als Ehrenzeichen an verdiente Schützen und Mitarbeiter verliehen.

Für Rudolf Sailer, Crailsheim, der von 1955 bis 1984 die Kassenführung des Kreises 29 Jahre lang vorbildlich führte, kam dieses Verdienstabzeichen zu spät. Überraschend ist dieser am 9. Aug. 1990 verstorben. Mit einem Nachruf bei der Beerdigung am 13. Aug. 1990 und durch Kranzniederlegung gedachte der Schützenkreis seiner verdienstvollen Tätigkeit.

Um die Ergebnisauswertung bei den Kreismeisterschaften zu erleichtern, wurde schon im Herbst 1991 die Anschaffung einer Ringlesemaschine DISAG RM I beschlossen. Damit können auch die ²Blattl² des Kreiskönigsschießen ausgewertet werden. Der Schützenkönig wird im Kreis Crailsheim seit Jahren bei den LG-Rundenkämpfen im Oktober ermittelt. Neben den Rundenkampfschützen können auch andere Vereinsmitglieder durch Abgabe eines Tiefschusses zu ²Königsehren² kommen.

Den eindrucksvollen Schützentag zum 25jährigen Bestehen des Berzirks Hohenlohe am 13. 3. 1993 in Gerabronn durfte der Schützenkreis Crailsheim ausrichten.

Beim Kreisschützentag am 18. 3. 1994 konnte Fritz Haag nach 37jähriger Tätigkeit im Schützenmeisteramt, davon 5 Jahre als 1.KSM und 32 Jahre als KOSM, sein Amt in jüngere Hände abgeben. Bei den anstehenden Wahlen der Gruppe I wurde Erwin Wagner, Brettenfeld, seit 1988 1.KSM, zum neuen KOSM und Friedrich Feldner zum Kreisschulungsleiter gewählt. Bei der notwendigen Ersatzwahl zum 1. KSM erhielt Alfred Leberle vom Schützenverein Honhardt das Vertrauen der Delegierten. Auf Vorschlag des Kreisschützenmeisteramtes wurde in dieser Versammlung Fritz Haag einstimmig zum Ehrenkreisoberschützenmeister gewählt.

Durch die Wahlen beim Kreisschützentag am 22. 3. 1996 wurde das Kreisschützenmeisteramt vervollständigt und die personellen Voraussetzungen für eine weitere Aufwärtsentwicklung des Schützenkreises Crailsheim getroffen.

Ein bedeutendes Ereignis im Jahr 1996 war der Landesjugendschützentag auf der Anlage der Crailsheimer Sportschützen. Unter Federführung des Bezirksjugendleiters Hand Heidi von der Schützenabteilung des TSV Roßfeld, wurde den Jugendlichen am Vorabend des Schützentages ein Cowboylager und für viele eine unvergessene Nacht am Lagerfeuer geboten.

Mit der Einführung des ²Jugend-Königs² und Anschaffung einer Königskette im Jahr 1996 hat der Schützenkreis sein Angebot an die jugendlichen Schützen sinnvoll erweitert.

Bei der Jahreshauptversammlung des SV Beimbach verlieh KOSM E. Wagner am 1. 3. 97 dem langjährigen OSM Ernst Baumann vom SV Beimbach das Verdienstehrenzeichen in Gold des Schützenkreises Crailsheim.

Der Bezirksschützentag am 8. 3. 97 in Igersheim, an welchem Lothar Kropf zum Bezirksoberschützenmeister gewählt wurde, war von den Vereinen des Schützenkreises gut besucht. Ebenso waren sehr viele Kreisvereine beim Landesschützentag in Obersontheim am 21. 3. 97 präsent. An diesem 40. Landesschützentag wurde der seitherige Landesoberschützenmeister Lothar Wehse in seinem Amt nicht mehr bestätigt, zum neuen Landesoberen wurde Hans-Joachim Fähnle gewählt.

Anlässlich des 25jährigen Vereinsjubiläums am 14. U. 15. 6. 97 konnte KOSM Erwin Wagner dem Vorsitzenden der Schützengilde Krettenbach den Kreisteller überreichen.

Beim Kreisjugendpokalschießen errangen die Jugendlichen des SV Gründelhardt zum dritten mal in Folge den ersten Platz so dass der Pokal in den Besitz des SV Gründelhardt überging.

Auf der Schießanlage der Crailsheimer Sportschützen wurde das 2. Jugendkönigsschießen ausgetragen. Jugendkönig wurde Sven Völker vom TSV Gerabronn, 1. Ritter Harald Uhl vom SV Brettenfeld und 2. Ritter Mathias Eichbauer vom SV Schönbronn. Erstmals durfte nun die Schützenabteilung des TSV Gerabronn die von der Schützenabteilung des KSG Ellrichshausen gestiftete Ehrenscheibe für ein Jahr in ihrem Schützenhaus aufhängen.

Ein gut besuchter Vortrag über Versicherungsfragen wurde vom Kreisschulungsleiter F. Feldner organisiert. Herr Schlegel von der ARAG-Sportversicherung referierte am 24. 9. 97 sehr ausführlich über diese Thematik.

Den Bezirksschützentag 1998 richtete wiederum der Schützenkreis Crailsheim aus. Sowohl die Feierstunde als auch die Delegiertenversammlungen waren sehr gut besucht, die Turnhalle in Crailsheim-Roßfeld war bis auf den letzten Platz belegt.

Im Jahr 1999 wurde vom Kreisschützenmeisteramt die Anschaffung von Kreis-Ansteckabzeichen mit dem Kreiswappen beschlossen. Diese Abzeichen werden künftig, ab der Kreismeisterschaft 2000, in Bronze, Silber und Gold an die Sieger bei den Meisterschaften ausgegeben.

Um den künftigen Kreiskönigen entsprechende Königswürden zu verleihen, wurde KOSM E. Wagner ermächtigt, eine Köngiskette zu kaufen. Die Finanzierung erfolgte aus der Kreiskasse und aus Spenden. Auch wurde das seitherige Reglement, den Königsschuß beim Oktober-Rundenwettkampf abzugeben, geändert. Der Kreiskönig soll in Verbindung mit einem Preisschießen eines Kreisvereins, falls ein solches nicht stattfindet, beim alljährlichen Kreiswanderpokalschießen ermittelt werden. Die Proklamation soll jeweils am folgenden Kreisschützentag erfolgen.

Beim Landesschützentag 1999 in Dettenhausen wurde unser Ehrenkreisoberschützenmeister und Ehrenmitglied des WSV für besondere Verdienste um Brauchtum, Tradition und Fortführung dieser Werte innerhalb des würtrembergischen Schießwesens mit der Ehrenmedaille des Hauses Württemberg am 10. 4. 99 geehrt. Neben Friedrich Feuchter, dessen Verdienste beim Landesschützetag 1998 durch diese Auszeichnung Anerkennung fanden, wurde diese seltene Ehrung nun einem weiteren verdienten Schützenbruder unseres Schützenkreises zuteil.

Einen schießsportlichen Höhepunkt erlebte der Schützenkreis Crailsheim im Jahr 1999 mit Armin Schmidt von der Schützenabteilung der KSG Ellrichshausen. Er startete beim Landesschießen in Dettenhausen als zweiter des Bezirkskönigsschießens für den verhinderten Titelträger Kurt Brenner vom SV Bölgental und sorgte mit einem 7,5 Teiler für die Überraschung des Tages.

Beim nachfolgenden Bundeskönigsschießen am 1. 5. in Oldenburg wurde Armin Schmidt mit einem 32,5 Teiler Bundesschützenkönig. Durch diesen Sieg verteidigte ein Landesverband zum erstenmal in der Geschichte des Königsschießens im Deutschen Schützenbund den Titel. Konnte es eine bessere Werbung für ²Ulm 2000² geben? Unserem neuen Bundeskönig bereitete der Schützenkreis Crailsheim zusammen mit dem Bezirk Hohenlohe in Kirchensall am 2. 5. einen entsprechenden Empfang.

  

Die Hauptaufgabe der Vereine war in den vergangenen Jahrzehnten zweifellos die Erstellung und Modernisierung der Schießanlagen zur Durchführung eines zeitgemäßen Sportbetriebs. Trotzdem haben sich im Verlauf der Jahre 10 Vereine mit erheblichen finanziellen Mitteln Vereinsfahnen zugelegt, die bei Schützentagen und anderen Veranstaltungen sehr zur Traditionspflege beitragen.

Mit gutem Recht kann gesagt werden, daß der Schützenkreis Crailsheim zur Jahrtausendwende eine der tragenden Säulen des Bezirks ist. Mit heute 19 Vereinen und über 2200 Mitgliedern, davon mehr als 300 Jugendlichen, hat sich die Mitgliederzahl gegenüber 1968 mehr als verdreifacht. Auch haben sich wiederholt Frauen und Männer aus dem Kreis zur Übernahme von Ehrenämtern im Bezirk Hohenlohe zur Verfügung gestellt.

Am 49. Deutschen Schützentag und den Landesschützentag verbunden mit dem 150 jährigen Geburtstag des Württembergischen Schützenverbandes, nahmen am 29. bis 30. 4. 2000 neben Mitgliedern des Kreisschützenmeisteramts viele Vereine mit ihren Fahnen teil. So hat auch der Schützenkreis Crailsheim einen Beitrag zu diesem beeindruckenden und gelungenen Ereignis geleistet.

Erstmals im Jahr 2000 wurde der Kreisschützenkönig beim Kreiswanderpokalschießen, welches auf der Schießanlage des SV Brettenfeld – Rot am See ausgetragen wurde, ermittelt: Kreiskönig wurde mit einem 7,0 Teiler Steffen Gelbing vom SV Jagstheim. Er wird somit als erster Kreisschützenkönig die neuen Insignien tragen.

Für die Schützen des Schützenkreises Crailsheim war das Jahr 2000 ein sehr erfolgreiches Jahr. So wurde Otto W. Utz von den Crailsheimer Sportschützen in der Disziplin Comp. Bogen Halle mit 565 Landesmeister. In der gleichen Disziplin wurde er in der Versehrtenklasse mit 560 Ringen Deutscher Meister. Einen zweiten Deutschen Meister Titel gewann er 5 Monate später in Hammelburg bei der großen Fita mit 1299 Ringen. Hildegard Beck von der Schützenabteilung des KSG Ellrichshausen wurde, nach 1998 zum zweitenmal, in München Deutsche Meisterin im Skeet-Schießen.

Am Kreisschützentag wurde am 16. 3. 2001 in Dörrmenz der erste Kreisschützenkönig des Schützenkreises Craisheim, Steffen Gelbing vom Schützenverein Jagstheim, mit der Königskette gekürt. Wie in vielen Jahren davor, war auch an diesem Schützentag der Sportkreisvorsitzende Helmut Göhring anwesend, welcher dieses Jahr sein Amt nach vielen Jahren in jünger Hände übergibt. In einer kurzen Ansprache würdigte KOSM Wagner die Verdienste von Helmut Göhring. Als So hatte er als Sportkreisvorsitzender die Schützenvereine bei ihren Vorhaben immer vorbildlich unterstützt. Als Dank und Anerkennung überreichte ihm KOSM E. Wagner eine Chronik des Württembergischen Schützenverbandes. Eine weitere Anerkennung sprach E. Wagner dem seitherigen Pressewarte des Schützenkreises Crailsheim, Hans Haag, aus. Auch er erhielt als Dank für seine geleistete Arbeit eine Chronik des WSV.

Ab der Saison 2001/2002 wurden die Wettkämpfe in der Württemberg-Liga, der Verbandsliga, der Landesliga und der Bezirksoberliga nach der neuen Ligaordnung in Verbindung mit der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes geregelt. Aus dem Schützenkreis Crailsheim konnte sich die Luftgewehr-Mannschaft aus Hengstfeld mit 9265 Ringen als 6. Mannschaft für die Württemberg-Liga qualifizieren. Die Luftgewehr-Mannschaft vom Schützenverein Gründelhardt qualifizierte sich mit 9182 Ringen als 3. Mannschaft in der Verbandsliga – Nord.

Der Crailsheimer Bogenschütze Otto W. Utz, welcher in Crailsheim im vergangenen Jahr zum Sportler des Jahres gewählt wurde, verteidigte bei den Versehrtenmeisterschaften in Leverkusen/Opladen seinen deutschen Meistertitel in der Disziplin Bogen Halle.

Am 44. Landesschützentag in Schorndorf waren neben KOSM E. Wagner und 1. KSM A. Leberle die noch Mitglieder der Vereine Ellrichshausen, Jagstheim und Dörrmenz-Ruppertshofen anwesend. Ebenso waren die Fahnen von Jagstheim und Dörrmenz-Ruppertshofen beim Umzug und bei der Feierstunde vertreten.

Beim Landeskönigsschießen wurde unser Kreiskönig Steffen Gelbing vom Schützenverein Jagstheim mit einem 24,9 Teiler 1. Ritter. Landesschützenkönigin wurde die Bezirksschützenkönigin des Bezirks Hohenlohe, Sabrina Stanulla vom Schützenverein Oberfischach mit einem 7,8 Teiler.

Am 16. 4. 2001 verstarb im Alter von 90 Jahren Otto Schwarz von den Crailsheimer Sportschützen. Er hatte sich seit seinem 18. Lebensjahr für den Schießsport eingesetzt. In Anerkennung seiner Verdienste wurde er zum Ehrenmitglied im WSV ernannt. KOSM Wagner begleitete ihn auf seinem letzten Gang.

Am Kreissschützentag am 15. 3. 2002 im Schützenhaus des Schützenvereins Brettenfeld-Rot am See

wurde die Gruppe 1 des Kreisschützenmeisteramtes gewählt. Jeweils einstimmig wurden für 4 Jahre gewählt:

Erwin Wagner              SV Brettenfeld-Rot am See       (geheim)          Kreisoberschützenmeister

Willi Kolb                     SV Gründelhardt                      (geheim)          2. Kreisschützenmeister

Werner Zink                 SV Beimbach                           offen                Kreisschatzmeister

unbesetzt                                                                                            Kreisschulungsleiter

Weiter wurden für 2 Jahre nachstehende Kassenprüfer gewählt:

Frank Maier                 SV Brettenfeld-Rot am See

Günter Kraft                 Schützen-Corps-Gesellschaft Langenburg

als Stellvertreterin:

Hildegard Beiser          Schützenabteilung des TSV Roßfeld

Für die Dauer von 2 Jahren wurden eingesetzt:

Manfred Kellermann     Schützenverein Hengstfeld                   stellv. Kreissportleiter

vorläufig unbesetzt                                                                  stellv. Kreisjungendleiter

Dietmar Becklein          SV Honhardt                                        (später) stellv. Kreisjungendleiter

Angelika Hofmann        SV Beimbach                                       Kreisdamenleiterin

Weiter wurde an diesem Kreisschützentag die vom Landesverband geforderte steuerliche Verselbständigung des Schützenkreises Crailsheim einstimmig beschlossen.

Beim Landeskönigsschießen am 6. 4. 02 in Affalterbach war die Ausbeute für den Schützenkreis Crailsheim ähnlich wie beim Landesschützentag 2001. Heinz Tögel vom Schützenverein Bölgentall belegte einen 2. Platz und wurde damit 1. Ritter.

Beim Sportlerball des Sportkreises Schw. Hall wurde am 15. 03. 2003 Otto Utz von den Crailsheimer Sportschützen bei den Männern für seine Erfolge im Bogenschießen zum Sportler des Jahres gewählt.

Kreisschützentag 2003

Völlig überraschend verstarb am 22. 12. 2003 im Alter von Friedrich Feuchter von den Crailsheimer Sportschützen. Friedrich Feuchter gehörte 26 Jahre dem Kreisschützenmeisteramt als 1. Kreisschützenmeister an. Zahlreiche Schützen begleiteten Friedrich Feuchter am 27. 12. 03 auf seinem letzten Weg.

Ein schießsportliches Highlight war am 11. 1. 04 ein Schaukampf einer Auswahl der besten Schützen des Bezirks Hohenlohe, verstärkt durch die Bundesligisten Evgeni Aleinikow und Dennis Eingart vom SV Affalterbach, gegen das US Army Shooting Team in der Disziplin Luftgewehr in Gründelhardt. Diesen Kampf hatte BOSM Lothar Kropf organisiert. Das Schützenhaus Gründelhardt war brechend voll, den Zuschauern wurde Luftgewehrschießen vom Feinsten geboten. Obwohl das US Army Shooting Team mit 4 : 0 den Wettkampf klar für sich entschied waren alle von dem was die 4 US-Amerikaner und die 4 „Hohenloher“ geboten haben begeistert. Einen Weltmeister und Finalweltrekordhalter Jason Parker (Juni 2003 in München mit 702,5 Ringen) bekommt man nicht alle Tage zu einem Wettkampf in die Provinz.

Kreisschützentag 2004

Seinen 50zigsten Kreisschützentag mit Jubiläum feierte der Schützenkreis Crailsheim im 20. 3. 04 in der Turn- u. Festhalle in Hengstfeld.

Der Einladung zum Festabend im Anschluss an die Delegiertentagung folgten sehr viele Vereinsmitglieder der Kreisvereine, Kommunalpolitiker und nahezu alle Mitglieder des Bezirksschützenmeisteramtes bzw. des Kreisausschusses. .

Der Festabend war durch die Präsenz vieler Vereinsfahnen der Schützenvereine aus dem im Kreis Crailsheim ein voller Erfolg.

Nach dem Einmarsch der Fahnen und den Grußworten blätterte Fritz Haag anhand vieler Daten und Fakten die bewegte Geschichte des Schützenkreises auf, dessen Vorsitzender er 32 Jahre war.

Anlässlich des 50jährigen Jubiläums wurden alle Mitarbeiter und Funktionäre seit Bestehen des Kreises mit einem eigens zum Jubiläum herausgegebenen Ehrenzeichen geehrt.

Gerhard Feuchter, Oberschützenmeister der Crailsheimer Sportschützen wurde an diesem Abend vom Bürgermeister der Gemeinde Wallhausen, Peter Dietz, mit der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.

Zur Ausstellung über das Schützenwesen im KULTURM anlässlich des Landesschützentag am 3. April 2004 in Ilshofen stellten die Kreisvereine verschiedene Ehrenscheiben und alte Urkunden zur Verfügung. Sowohl bei der Ausstellungseröffnung am 11. 3. wie auch beim Empfang am 2. April im Foyer des Rathauses in Ilshofen waren Mitglieder des Kreisschützenmeisteramtes präsent. Der Festzug anlässlich des Landesschützentages am 3. 4. 04 wurde durch die Teilnahme vieler Kreisvereine mit Fahnen bereichert.

Ebenso nahm der 1. Kreisschützenmeister mit Gattin in Vertretung des an diesem Tag verhinderten KOSM die Einladung zum 50jährigen Jubiläum des Schützenkreises Bad Mergentheim am 8. Mai 04 wahr.

Am 3. März 2004 konnte unser EhrenKreisoberschützenmeister Fritz Haag seinen 75. Geburtstag feiern. Einige Mitglieder des Kreisschützenmeisteramtes, darunter Kreisoberschützenmeister Erwin Wagner und 1. kreisschützenmeister Alfred Leberle überbrachten die Glückwünsche des Schützenkreises Crailsheim.

Anlässlich des 75jährigen Jubiläums des SV Bölgental fand im Schützenkreis Crailsheim nach längerer Abstinenz wieder ein Preisschießen und ein Festzug statt. Beim Festakt am 11. 7. 04 wurde unser EhrenKreisoberschützenmeister Fritz Haag nach 50jähriger Amtszeit als Oberschützenmeister im SV Bölgental in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Aus den Händen von Bürgermeister Wackler von der Gemeinde Satteldorf wurde Fritz Haag mit der Medaille in Silber des Landkreises Schwäbisch Hall geehrt.

Sein 40jähriges Bestehen feierte der Hauptverein der Schützenabteilung des TSV Roßfeld am 17. Juli 2004. Zum Festabend am 17. 7. 04 waren auch Vertreter des Kreis- u. Bezirksschützenmeisteramtes eingeladen.

Anlässlich des 40jährigen Bestehens des Schützenvereins Jagstheim wurde am 23. 4. 05 Vereinsschatzmeister Kurt Meiser für sein 38jähriges Engagement das Verdienstehrenzeichen in Gold des Schützenkreises Crailsheim verliehen.

Um den Ansprüchen des neuen Waffengesetzes bzw. dessen Durchführungsverordnung auf Kreis- bzw. Vereinsebene gerecht zu werden, fand zu Jahresbeginn 2006 im Vereinsheim der Crailsheimer Sportschützen unter der Organisation unseres Kreisschulungsleiters René Weber und unter Leitung von H. P. Wahl von den Crailsheimer Sportschützen ein Lehrgang zur Befähigung als Standaufsichten statt. Über 50 Personen der Kreisvereine nahmen dieses Angebot an und erhielten den entsprechenden Befähigungsnachweis.

Nicht ganz zwei Jahre nach seinem Jubiläum feierte der TSV Rossfeld am 11. 2. 06 Fahnenweihe. Beim Festakt an waren 6 Fahnenabordnungen anwesend. Patenvereine sind der VfR Altenmünster und der Schützenverein Bölgental.

Auch konnte die Schützen-Corps-Gesellschaft Langenburg am 25. 3. 2006 gleich 2 Jubiläen feiern. Die Erstgründung der Corps-Gesellschaft erfolgte vor 200 und die Wiedergründung vor 25 Jahren.

Weitere Jubiläen konnten der SV Beimbach mit 75 Jahren und die KSG Ellrichshausen mit 50 Jahren feiern.

Im Jahr 2007 konnte der Schützenverein Hengstfeld ein 30 jähriges Bestehen feiern. Wie auch in den vergangenen Jahren besuchten KOSM Erwin Wagner und 1. Kreisschützenmeister Alfred Leberle den Landesschützentag der in diesem Jahr in Tettnang statt fand.

Zum 50jährigen Jubiläum des SV Weißbach war auch der Schützenkreis Crailsheim eingeladen. Den Kreisteller überreichte der 1. Kreisschützenmeister A. Leberle den Weißbacher Schützen, welcher mit seiner Gattin am Festabend teilnahm. Beim Fahneneinmarsch in Weissbach waren auch unsere Kreisvereine Bölgental und Hengstfeld mit Ihren Fahnen vertreten.

Ausrichter für den diesjährigen Landesschützentag am 8. 9. 2007 war der Schützenkreis Crailsheim. Der Schützenverein Hengstfeld übernahm der SV Hengstfeld.

Ein Highlight der besonderen Art war die Deutsche Meisterschaft „Minikanonen 50 m“, welche auf der Schießanlage des SV Jagstheim ausgetragen wurde.

Sein 50jähriges Jubiläum konnte der Schützenverein Schönbronn-Bergbronn vom 20. bis 22. Juni 2008 feiern.

Der gut besuchte Bezirksschützentag, der im Jahr 2008 im Schützenkreis Crailsheim statt fand, wurde von der Schützenabteilung des TSV Roßfeld ausgerichtet.

Leider hat der Schützenkreis Crailsheim im Jahr 2008 einen hervorragenden Gewehrschützen verloren. Im Januar verstarb im Alter von 50 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit Ralf Trumpp vom Schüteznverein Hengstfeld. Unter großer Anteilnahme seiner Schützenkameraden aus dem Verein, dem Kreis und dem Bezirk wurde er am 22. 1. 2008 in seinem Heimatort zu Grabe getragen.

Das Jahr 2009 war ein bedeutendes Jahr nicht nur für die Schützen im ganzen Bundesgebiet sondern auch für die Schützen im Schützenkreis Crailsheim.

Konnten vom Schützenmeisteramt KOSM E. Wagern, 1. KSM A. Leberle, KSchF Horst Holzinger und KSPL Werner Ley am 3. 3. 2009 unserem Ehrenkreisoberschützenmeister in seinem Haus in Gröningen zu seinem 80zigsten Geburtstag gratulieren, so sollte einige Tage später, nämlich am 11. 3. der Schießsport durch einen Amoklauf in Winnenden nahezu in Verruf kommen. An der Albertville-Realschule und auf seiner anschließenden Flucht nach Wendlingen erschoss der Schüler Tim K. 15 Menschen und nahm sich selbst anschließend selbst das Leben. Die Waffe, eine Sportpistole, gehörte seinem Vater, einem Sportschützen und Mitglied des Schützenvereines Leutenbach, der diese vorschriftswidrig im Schlafzimmer aufbewahrte.

Sowohl der Bezirksschützentag, bei welchem auf einen Fahneneinmarsch verzichtet wurde, wie auch der Kreis- und der Landesschützentag wurden von diesem Ereignis überschattet.

Die Folge davon war, dass die Behörden die strikte Einhaltung der Pflichten für den Besitz von Sportwaffen, deren Aufbewahrung und deren Transport verlangten. In diesem Zusammenhang wurden Waffenbesitzern die Gelegenheit gegeben Waffen, für welche sie keine zugelassenen Aufbewahrungsschränke hatten, bei den Behörden abzugeben. Einige Waffenbesitzer im Zuständigkeitsbereich der Stadt Crailsheim machten von diesem Angebot auch gebrauch. Von den Beschäftigten des Ordnungsamt Crailsheim wurden die Waffen in einem Tresor eingeschlossen. Während eines Einbruchs im Crailsheimer Rathaus fand der Täter in einem der Schreibtische den Tresorschlüssel und konnte sich damit, da das Zahlenkombinationsschloss nicht aktiviert wurde, Zugang zu den Waffen verschaffen. Sowohl Oberbürgermeister Raab wie auch der Leiter des Ordnungsamtes Bauer, welcher selbst Sportschütze und Mitglied im Schützenverein Jagstheim war, kamen dadurch in Verruf. Die Folgen waren, dass OB Raab seinen Rücktritt erklärte. Gegen den Ordnungsamtleiter Bauer, welcher sofort vom Ordnungsamt in den Bauhof versetzt wurde, wurde von der Staatsanwaltschaft ein Verfahren eingeleitet. Die Vorwürfe gegen Bauer wurden noch durch Schmiergeldaffären im Zusammenhang mit den Crailsheimer Volksfesten erweitert. In seiner Eigenschaft als Ordnungsamtleiter war Bauer auch für die Zulassung der Schausteller und der Fahrgeschäfte bei den Crailsheimer Volksfesten zuständig. Diesen ganzen Druck konnte Bauer wohl nicht ertragen so dass er seinem Leben ein Ende setzte. Im Nachhinein wurde das Verfahren gegen Bauer eingestellt. Es gab keine beweisbare Anhaltspunkte über Schmiergeldzahlungen an Bauer.

Am 23. 6. fand in Bölgental die offizielle Geburtstagsfeier von Ehrenkreisoberschützenmeister Fritz Haag statt. Neben seinen Verwandten und Familienangehörigen nahmen an dieser 80er Feier viele Bekannte, Schützen und Freunde teil. Fritz Haag, bei nahezu bester Gesundheit, brachte in einer kurzen Ansprache seine Freude und Dank zum Ausdruck, dass doch so viele seiner Einladung gefolgt sind.

Einen weiteren „Runden“ konnte am 3. 9. auch unser Kreisoberschützenmeister Erwin Wagner feiern. Zu seiner Feier in Rot am See waren auch Vertreter des Kreisschützenmeisteramtes eingeladen.

Nachdem Erwin Wagner schon beim Kreisschützentag 2008 angekündigt hatte dass er das Amt des Kreisoberschützenmeisters nur noch allerhöchstens 2 Jahre ausüben würde, war oberstes Ziel für den Schützenkreis Crailsheim einen geeignete Nachfolger zu finden.

Insgesamt waren 2 Sitzungen im Schützenhaus der Sportschützen Crailsheim notwendig bis sich Frank Schürger, Oberschützenmeister der Schützen-Corpsgesellschaft Langenburg, bereit erklärte, sich zur Wahl zu stellen.

Auch der langjährige Kreisschriftführer Horst Holzinger wollte beim Kreisschützentag 2010 für dieses Amt nicht mehr kandidieren. Mit Georg Kern von den Sportschützen Crailsheim konnte ein Kandidat gefunden werden, der beim kommenden Kreisschützentag den Delegierten zur Wahl vorgeschlagen werden soll.

Beim Kreisschützentag am 19. 3. 2010 in Ellrichshausen wurden dann KOSM Erwin Wagner und KSchF Horst Holzinger in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. In seiner Laudatio hob 1. KSM Alfred Leberle das Engagement der beiden Mitglieder des Kreisschützenmeisteramtes für den Schützenkreis Crailsheim und deren Mitglieder hervor. Seinen Dank sprach 1. KSM A. Leberle auch gegenüber den Ehefrauen der beiden aus und überreichte ihnen ein Blumengebinde.

Den Delegierten schlug 1.KSM vor, den ehemaligen KOSM Erwin Wagner zum Ehrenkreisoberschützenmeister zu ernennen. Die Abstimmung war eindeutig, einstimmig waren die anwesenden Delegierten dafür.

Bei den Wahlen wurden dann neben den seitherigen Mitgliedern im Kreisschützenmeisteramt neu zum Kreisoberschützenmeister Frank Schürger und zum Kreisschriftführer Georg Kern gewählt.

In der Sitzung des Kreisschützenmeisteramtes am 24. 6. 2010 wurde u. a. über die Anschaffung einer Kreisfahne diskutiert. Nach eine regen Aussprache kam man zu dem Entschluss, dass man dieses Thema auf die Tagesordnung der Keisauschusssitzung in Roßfeld nimmt. Hier wurde dann mehrheitlich beschlossen, zunächst mit Roland Jakel, Günter Hofmann, Frank Schürger, Georg Kern und Thomas Ehrmann eine Arbeitsgruppe zu bilden, die konkrete Vorschläge erarbeitet und Preise für eine eventuelle Kreisfahne einholt

Mit Frank Schürger haben die Mitglieder des Schützenkreises Crailsheim einen regen und nicht weniger aktiven Kreisoberschützenmeister und somit würdigen Nachfolger für Erwin Wagner gewählt.

Frank Schürger arbeitete sich schnell mit Unterstützung durch seinen Vorgänger und den übrigen Mitgliedern des Kreisschützenmeisteramtes ein. Der gute Verlauf des Kreisschützentags am 18. 3. 11 in Hengstfeld mit einstimmiger Entlastung zeigt Akzeptanz und Anerkennung für unseren neuen KreisOber.

Beim Kreisschützentag am 18. 3. 2011 wurde u. a. von Seiten der Arbeitsgruppe über den Stand der Aktivitäten bezüglich einer Kreisfahne informiert. So wurde der, unter Regie von Roland Jakel erarbeitete Entwurf der Kreisfahne, den Anwesenden vorgestellt. Nahezu alle Delegierten waren begeistert. Als möglichen Termin für die Fahnenweihe wurde das Jahr 2014 genannt da der Schützenkreis Crailsheim in diesem Jahr auch sein 60jähriges Jubiläum feiern kann. Über einen Kauf sollte endgültig beim kommenden Kreisschützentag im März 2012 in Dorrmenz-Ruppertshofen abgestimmt werden. Zu diesem Termin sollte der bei der Versammlung am 18. 3. 2011 eingesetzte Fahnenausschuss, welcher aus der seitherigen Arbeitsgruppe bestand, auch etwaige genauere Kosten nennen.

Nachdem der damalige Kreissportleiter Werner Leyh wiederum ankündigte, dass er sich beim kommenden Kreisschützentag 2012 auf keinen Fall wieder zur Wahl stellen wird, hatte das Kreisschützenmeisteramt eine schwer lösbare Aufgabe zu erfüllen indem für Werner Leyh ein entsprechender Nachfolger gesucht wird.

Trotz eine einberufenen Sitzung im Vereinsheim der Crailsheimer Sportschützen, bei welcher u. a. Werner Leyh und Manfred Kellermann das Meisterschaftsprogramm vorgestellt haben konnte an diesem Abend kein Nachfolger für den Kreissportleiter gefunden werden.

Größtenteils ist es KOSM Frank Schürger zu verdanken, dass wir beim Bezirksschützentag am 23. 3. 2012 mit Ulli Winterhalter einen Nachfolger für Werner Leyh als Kreissportleiter vorschlagen konnten.

Nach der Verabschiedung von Werner Leyh, der seit 1998 ehrenamtlich als Kreissportleiter tätig war, wurde Ulli Winterhalter einstimmig gewählt. Weiter wurden der 1. Kreisshützenmeister Alfred Leberle mit 52 der anwesenden 54 Stimmen in geheimer Wahl für weitere 4 Jahre gewählt. Die übrigen Mitglieder des Kreisschützemeisteramtes, Kreissportleiter Ulli Winterhalter und Kreisschriftführer Georg Kern wurden in offener Wahl ebenfalls für 4 Jahre gewählt.

Nachdem vom Fahnenausschuss Kosten für die Kreisfahnen nach dem derzeitigen Entwurf mit ca. 8.000 Euro genannt wurden und schon einige Spenden für die Beschaffung der Fahne eingegangen sind, sprachen sich die Delegierten mehrheitlich dafür aus, eine Kreisfahne zu kaufen und genehmigten gleichzeitig dass der Fahnenausschuss den Auftrag vergeben kann.

Im Jahr 2012 fand der Landesschützentag wiederum im Bezirk Hohenlohe statt. Unter der Federführung der Crailsheimer Sportschützen waren Ausrichter des Schützentages in der Großsporthalle in Crailsheim die Crailsheimer Vereine (Crailsheimer Sportschützen, Schützenverein Jagstheim, Schützenverein Westgartshausen und die Schützenabteilungen Roßfeld und Goldbach). Es war eine sehr gelungene Veranstaltung bei welcher über 1.100 Schützen anwesend waren.

Nach 1971, als Jürgen Heinkel bei den Deutschen Meisterschaften in Wiesbaden in der Juniorenklasse mit dem KK-Standardgewehr in der Einzelwertung und in der Mannschaft Deutscher Meister wurde, machte ein Schütze vom Schützenkreis Crailsheim wieder von sich reden. So konnte Yannic Heinkel, der Sohn von Jürgen Heinkel bei der Deutschen Meisterschaft in der Disziplin Bogen Schülerklasse den Titel des Vizemeisters erringen. Des weiteren wurde er Jugendverbandsrundensieger. Seine Erfolge wurden bei der Sportlerehrung des WSV’s in Ludwigsburg gewürdigt. Eine weitere Würdigung seiner Leistungen erfuhr Yannic Heinkel im Februar 2013 als er vom Württembergischen Schützenverband zum Nachwuchsschützen Februar 2013 gekürt wurde.

Der 1. Kreisschützenmeister Alfred Leberle konnte bei bester Gesundheit im September seinen 60zigsten Geburtstag im Kreise seiner Familie und im Kreise geladener Vertreter des Schützenkreises Crailsheim und des Bezirks Hohenlohe feiern.

Als Folge der Vorkommnisse in Winnenden im Jahr 2009 wurden die Vorschriften in Bezug auf Waffenbesitz verschärft. So wurden im Jahr 2012 bei mehreren Sportschützen die ordnungsgemäße Aufbewahrung der Waffen überprüft. Nach Kenntnisstand des Kreisschützenmeisteramtes führten die Überprüfungen im Schützenkreis Crailsheim zu keinen Beanstandungen.

Im Jahr 2013 wurde der Kreisschützentag im Schützenhaus des Schützenvereins Jagstheim abgehalten. Bei seiner Begrüßung konnte KOSM Frank Schürger als neuen OSM Hans-Peter Wahl von den Crailsheimer Sportschützen begrüßen. Hans-Peter Wahl wurde von den Crailsheimer Sportschützen in der letzten Hauptversammlung als Nachfolger für Gerhard Feuchter gewählt., Gerhard Feuchter war 28 Jahre OSM der Sportschützen aus Crailsheim. Seinerzeit übernahm er das Amt von seinem Vater, welche die Geschicke des Crailsheimer Schützenvereins 30 Jahre leitete. Bei der Totenehrung gedachte man u. a. auch dem am 8. 9. 2012 im Alter von 71 Jahren verstorbenen Präsidenten des Deutschen Schützenbundes, Josef Ambacher.

Leider konnten für die vakante Stelle des Kreisschulungsleiters beim Kreisschützentag für René Weber kein(e) Nachfolger(in) gefunden werden. Ebenso konnte bei der vorausgegangenen Jugendversammlung für den Kreisjugendleiter Matthias Hacker keine Person gefunden werden, welche das Amt des Kreisjugendleiters bzw. der Kreisjungendleiterin übernimmt.

Ina Geißbart, welche als Obmann der LG- und LuPi Ligen bzw. Rundenkämpfe fungierte ist im vergangenen Jahr 2012 schwer erkrankt so dass sie während der Liga- bzw. Rundenkämpfe keine Tabellen in den einzelnen Klassen erstellen konnten. Vor dem Kreisschützentag lies Ina Geißbart unserem Schriftführer Georg Kern einen Großteil der Ergebnisse zukommen. Des Weiteren wurden zusätzlich von Georg Kern bei allen Vereinen die Ergebnislisten angefordert. Georg Kern erklärte sich dazu bereit, anhand der nun vorliegenden Unterlagen die Tabellen aufzubereiten so dass die einzelnen Platzierungen ermittelt werden können.

Im Jahr 2013 stellt der WSV den Vereinen eine neue Verbandsverwaltung „Neon“ vor. Den Vereinen wird die Möglichkeit geboten, die Mitgliederverwaltung mittels dieses Programms online zu erledigen.

Auf dem Kreisschützentag am 21.3.2014 konnte KOSM F. Schürger u. a. auch den Oberbürgermeister der Stadt Crailsheim Rudolf Michl begrüßen, welcher auch ein Grußwort an die Schützen richtete.

Leider konnten wir Manfred Kellermann nicht mehr als stv. Kreissportleiter gewinnen so dass er an diesem Abend im würdigen Rahmen nach 14jähriger Tätigkeit in diesem Ehrenamt verabschiedet wurde. Turnusgemäß mussten wieder die Gruppe 1 des Kreisschützenmeisteramtes für weitere 4 Jahre gewählt werden. Für die Wahlen waren insgesamt 52 Delegiertenstimmen anwesend. Frank Schürger wurde in geheimer Wahl mit 50 und einer Enthaltung für weitere 4 Jahre als Kreisoberschützenmeister gewählt. Ebenso in geheimer Wahl wurde Günter Beer vom Schützenverein Dörrmenz-Ruppertshofen mit dem gleichen Ergebnis für 4 Jahre als 2.Kreisschützenmeister gewählt. Der Dritte in dieser Gruppe 1 des Kreisschützenmeisteramtes, der Kreis Schatzmeister konnte offen mit Handzeichen gewählt werden da sich nur der seitherige Amtsinhaber Werner Zink für dieses Amt zur Wahl stellte. Werner Zink vom Schützenverein Beimbach wurde einstimmig für 4 Jahre durch Handzeichen gewählt. Ebenso erklärten sich die Kassenprüfer Rolf Klenk und Frank Maier sowie Günter Hofmann als Stellvertreter bereit, im Falle einer Wahl dieses Amt weitere 2 Jahre auszuführen. Auch deren Wahl erfolgte einstimmig.

Wie in den vorausgegangenen Jahren konnte wiederum keiner für das Amt des Kreisschulungsleiter gefunden werden so dass dieses Ehrenamt auch weiterhin unbesetzt bleiben musste.

Sein 60jähriges Jubiläum mit Fahnenweihe feierte der Schützenkreis Crailsheim am 24. 5. 2014 nach über 2jähriger Vorbereitung in der Turn- u. Festhalle in Hengstfeld. Moderiert wurde der Festabend von EBSM und langjährigem OSM des Schützenvereins Hengstfeld Roland Jakel. An dieser Veranstaltung nahmen insgesamt 23 Fahnenabordnungen vom Schützenkreis Crailsheim, vom Schützenbezirk Hohenlohe, von der Bürgerwache Crailsheim und die Fahne des Schützenvereins Weidelbach (Patenverein vom Schützenverein Hengstfeld() sowie die Fahne des Sportschützenvereins Lohr (Patenverein vom Schützenverein Bölgental) teil. KOSM Frank Schürger konnten als Ehrengäste namentlich begrüßen: LOSM Hannelore Lange, Frau Bgm Rita Behr, Herrn Bayer als stv Sportkreisvorsitzenden, Werner Guttmann als Ortsvorsteher von Hengstfeld, von der Politik Helmut Rüeck (Landtagsabgeordneter CDU), Herrn Nik Sakellariou (Landtagsabgeordneter SPD) 1. BOSM Fritz Vielmetter vom Schützenbezirk Hohenlohe, von den Schützenkreisen im Bezirk Hohenlohe Günter Quosbarth 1 KSM SK Öhringen, Lothar Winter KOSM SK Schw. Hall vom Schützenkreis Aalen den 1. Kreisschützenmeister, vom SchützenGau Ansbach den 1, Gauschützenmeister Karl Mayer sowie Ernst Eisen als Beauftragter des Schützengaues Hesselberg.

Ebenso galt ein besonderer Gruß unserem EKOSM Fritz Haag. Erwin Wagner, ebenfalls EKOSM konnte leider in Folge einer ernsthaften Erkrankung nicht persönlich an den Festlichkeiten teilnehmen. KOSM Frank Schürger wünschte ihm im Namen aller Schützen recht gute Besserung und Genesung.

Nachdem die Fahne beim Festakt auf der Bühne entrollt und vorgestellt wurde, heftete Fahnenvater Fritz Haag während eines Saluts der Bürgerwache Crailsheim "sein" Fahnenvaterband an die Fahne und übergab sie offiziell an KOSM Frank Schürger.

Anlässlich dieses Festaktes wurde Fritz Haag mit dem Protektorabzeichen in Silber vom DSB geehert.

KOSM Frank Schürger wurde von LOSM Hannelore Lange das VEZ Gold vom WSV verliehen. Vom WLSB wurden vom stv. Sportkreisvorsitzenden Bayer unser ehemaliger stv. Kreissportleiter Manfred Kellermann mit der Verd. Ehrennadel in Bronze und Roland Jakel mit der Verd. Ehrennadel in Silber ausgezeichnet.

Ein weiteres Highlight des Schützenkreises Crailsheim war die Heirat unsers KOSM Frank Schürger. Am 30 6. wurde Frank Schürger und seine Rose in Rothenburg o. d. Tauber getraut. Nach der Trauung stand im Rathausturm eine Abordnung des Schützenkreises Spalier, Hierbei kam auch die Kreisfahne zum ersten Mal zum Einsatz. Frank Schürger lud auch im Namen seiner Frau die Mitglieder des Kreisschützenmeisteramtes sowie seine Mannschaftskammeraden zu einem Grillabend am 30, 6. zu sich nach Hause ein.

Beim 1. außerordentlichen Landesschützentag des Württembergischen Schützenverbandes am 28. 02. 2015 im Bürgerzentrum in Waiblingen war unser Schützenkreis durch Mitglieder des Kreisschützenmeisteramtes und Delegierte einiger Mitgliedsvereine vertreten. Anlass für diesen Landesschützentag war darüber zu entscheiden, ob durch den WSV auf dem Gelände der Sportschule Ruit ein Schulungszentrum gebaut werden soll. Mit überwältigender Mehrheit (86,7%) sprachen sich die stimmberechtigten Anwesenden für den Bau aus.

Auf Initiative unseres KOSM Frank Schürger wurde im Jahr 2015 erstmals ein Freundschaftsschießen zwischen den Schützen des Schützenkreises Aalen und unseres Crailsheimer Schützenkreises ausgetragen. Dieses Vergleichsschießen soll entweder im Dez. d. J. oder gleich im Jan. 2016 in den Disziplinen Luftgewehr, Luftpistole, KK-Gewehr und Großkaliber-Pistole ausgetragen werden. Dies war auch der Grund des Besuchs des KOSM Dieter Hoppe vom Schützenkreis Aalen. Erstmals war somit bei unserem Kreisschützentag ein KOSM eines Kreises aus einem anderen Bezirk anwesend.

An diesem Kreisschützentag stellte sich auf nochmalige Intension unseres KOSM Yvonne Mack vom SV Beimbach für das Amt der Kreisjugendleiterin zur Verfügung. Ebenso erklärte sich Stefan Schenk von der SGi Unterdeufstetten bereit, das Amt des stv. Kreissportleiters zu übernehmen.

Im Jahr 2016 fruchteten unsere Bemühungen um die Schaffung einer Web-Seite für den Schützenkreis Crailsheim. Nach einigem hin und her wurde mit der Erstellung der Web-Seite Dietmar Breuninger, einer unserer ehemaligen Kreissportleiter, beauftragt. Erstmals konnte die Web-Seite bei der Kreisausschusssitzung den Anwesenden vorgestellt werden.

Das bereits unter LOSM Joachim Fähnle diskutierte Thema „Strukturreform“ im WSV wurde ab 2016 erneut angegangen. Es wurde auf Initiative des WSV eine Projektgruppe gegründet, bei welcher sowohl Vertreter vom WSV, von Bezirken, Kreisen und Vereinen entsprechende Lösungsmöglichkeiten für die zukünftige Organisation des Landesverbandes mit seinen Untergliederungen erarbeiten sollen. Unseren Schützenkreis und den Schützenbezirk Hohenlohe vertrat in dieser Projektgruppe unser KOSM Frank Schürger, welcher gleichzeitig 2.Bezirksschützenmeister des Bezirks Hohenlohe ist.

Bei der Beerdigung unseres langjährigen Kreissportleiters Werner Ley, der durch einen tragischen Verkehrsunfall aus unserer Mitte gerissen wurde, musste unsere Kreisfahne erstmals zu einem traurigen Anlass präsent sein. Neben Mitglieder des Kreisschützenmeisteramtes begleiteten Schützen aus unserem Schützenkreis Werne Ley auf seinem letzten Weg.

Beim Kreisschützentag 2017 konnte als Nachfolgerin von Angelika Hofmann als Damenleiterin Annemarie Mürter-Mayer vom SV Beimbach gewonnen werden. Die Wahl erfolgte einstimmig.

Beim 3. Vergleichskampf zwischen den Schützen der Schützenkreise Crailsheim und Aalen, welcher auf der Schießanlagen beim Schützenverein Jagstheim ausgetragen wurde, konnten erstmal die „Crailsheimer“ einen Sieg erringen. Ausschlaggebend hierfür waren die hervorragenden Ergebnisse der Jungschützen vom Schützenkreis Crailsheim.

Einige sehr erfolgreiche Bogenschützen des Schützenkreises wechselten von den Crailsheimer Sportschützen in die neu gegründete Bogenabteilung des SV Triensbach. Ab diesem Sportjahr nahmen sie an den Wettkämpfen für diese Bogenabteilung teil. Hierbei erreichten sie bei den Landesmeisterschaften sehr gute Ergebnisse. Diese wurden durch Elisabeth Gaspert noch getoppt ins dem sie in der Recurve Jugendklasse mit einem Ring Vorsprung Deutscher Meister wurde.

Nachdem das WSV-Schulungszentrum in Ruit bis Ende 2017 bezugsfertig sein sollte, unterstützte der Schützenkreis Crailsheim die Finanzierung dieses Projektes durch eine Spende in Höhe von 500 Euro.

Die von KOSM Frank Schürger initiierten guten und freundschaftlichen Beziehungen zwischen unserem Schützenkreis und dem Nachbarschützenbezirk Mittelschwaben mit den Schützenkreisen Aalen und Schw. Gmünd zeigten sich auch beim am 9. 3. 18 stattfindenden Kreisschützentag in der Turn- und Festhalle in Brettheim. An diesem Abend konnte KOSM Frank Schürger u. a. neben BOSM Dieter Hoppe vom Bezirk Mittelschwaben, den KOSM vom Schützenkreis Schw. Gmünd, Reinhard Mangold, sowie den 1.KSM und 2.KSM vom Schützenkreis Aalen, Günter Sanwald bzw. Karl Zeller, willkommen heißen.

Bei diesem Kreisschützentag wurde Josef Spitzenberger als Liga-Obmann KK-Winterrunde verabschiedet. Seine 28jährige Tätigkeit für den Schützenkreis wurde durch die Verleihung des Kreisehrenzeichens in Gold sowie des Kreistellers unseres Schützenkreises gewürdigt. Eine besondere Ehrung wurde an diesem Abend dem Oberschützenmeister vom Schützenvereine Beimbach, Günter Hofmann, zu Teil. In Vertretung des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann wurde Günter Hofmann durch die 1.stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Rot am See, Susanne Nicklas-Bach, die Landesehrennadel des Landes Baden-Württemberg verliehen.

In der Delegiertenversammlung bei diesem Kreisschützentag wurden KOSM Frank Schürger und 2.KSM Günter Beer in geheimer Wahl für 4 Jahre wieder gewählt. In offener Abstimmung wurde KSchM Werner Zinkt vom SV Beimbach ebenfalls für weitere 4 Jahre gewählt.